Begleitmassnahmen für gefährliche Arbeiten

Wie an den Fortbildungskursen für Sicherheitsbeauftragten (SiBe) bereits informiert wurde, hat der Bundesrat am 25. Juni 2014 die Änderung der Verordnung 5 zum Arbeitsgesetz (Jugendarbeitsschutzverordnung), d.h. die Senkung des Mindestalters für gefährliche Arbeiten in der Grundbildung von 16 auf 15 Jahre beschlossen und per 1. August 2014 in Kraft gesetzt.
Mit diesem bundesrätlichen Beschluss wurden die Organisationen der Arbeitswelt aufgefordert, innerhalb dreier Jahre nach Inkrafttreten der Änderung, also bis spätestens 31. Juli 2017, die begleitenden Massnahmen zum Schutze der Jugendlichen zu erarbeiten und durch das SBFI genehmigen zulassen. Um den Betrieben eine grosse Arbeit abnehmen zu können wurde unter Beizug von Spezialistinnen und Spezialisten der Arbeitssicherheit die begleitenden Massnahmen zur Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes erstellt und vom von seco / SBFI vor wenigen Tagen genehmigt.
Im Kapitel 8 sind die Dokumente in allen drei Sprachen unter 8.1.12 (EFZ) sowie 8.1.13 (EBA) verfügbar.

Die Arbeitgeber, Berufsbildner, ÜK-Leiter und Berufsschullehrer sind in der Pflicht, die Jugendlichen beim verrichten von Arbeiten mit möglichen Gefahren/Gesundheitsbelastungen zu unterweisen und zu überwachen, dies Stufengerecht und über die ganze Dauer der Berufsbildung.

Bitte beachten Sie auch den Panissimo-Artikel, welcher als pdf. im selben Kapitel hinterlegt ist.

Begleitende Massnahmen EFZ

Begleitende Massnahmen EBA

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